Technische Analyse im Überblick

Die technische Analyse beruht auf der Annahme, dass sich alle Informationen bereits im Kurs eines Wertpapiers widerspiegeln, was bedeutet, dass nur die Analyse dieses Kurses zählt. Anhand von Kursmustern und Statistiken versuchen technische Analysten, die Gesamtstimmung des Marktes abzuschätzen und festzustellen, wohin die Kurse gehen können.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Themen, die wir diskutiert haben:

  • Die technische Analyse ist eine Methode zur Bewertung von Wertpapieren durch Analyse der Marktaktivität. Sie basiert auf der Annahme, dass der Markt alles diskontiert, sich der Preis in Trends bewegt und sich die Geschichte tendenziell wiederholt.
  • Technische Analysten glauben, dass alle Informationen, die zur Analyse einer Aktie benötigt werden, in den Kurscharts zu finden sind.
  • Technische Analysten tendieren dazu, kurzfristig zu handeln.
  • Kritiker der technischen Analyse neigen dazu, sich auf die Hypothese der effizienten Märkte zu konzentrieren, die besagt, dass der Marktpreis immer stimmt, was die historische Analyse nutzlos macht.
  • Trends sind das wichtigste Konzept in der technischen Analyse und können aus Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends bestehen.
  • Trendlinien sind einfache Diagrammtechniken, bei denen eine Linie zu einem Diagramm hinzugefügt wird, um einen Trend darzustellen.
  • Kanäle sind zwei parallele Trendlinien, die im Laufe der Zeit als starke Stütz- und Widerstandsflächen wirken.
  • Unterstützung ist das Preisniveau, bei dem ein Wertpapier oder ein Markt selten fällt, während Widerstand das Kursniveau ist, bei dem ein Wertpapier selten weiter steigt.
  • Volumen ist die Anzahl der Anteile an Kontrakten, die in einem bestimmten Zeitraum gehandelt werden, wobei ein höheres Volumen mehr Aktivität bedeutet.
  • Charts sind eine grafische Darstellung einer Reihe von Kursen über einen bestimmten Zeitraum.
  • Die Zeitskala bezieht sich auf den Datumsbereich am unteren Rand des Diagramms, der von Sekunden bis zu Jahrzehnten variieren kann. Die am häufigsten verwendeten Zeitskalen sind Intraday-, Tages-, Wochen-, Monats-, Quartals- und Jahreszahlen.
  • Die Kursskala befindet sich auf der rechten Seite des Charts und zeigt den Kurs eines Wertpapiers über die Zeit an. Diese Kurse können entweder linear oder logarithmisch dargestellt sein.
  • Es gibt vier Arten von Charts, die von Händlern und Investoren verwendet werden, darunter: Liniendiagramme, Balkendiagramme, Kerzendiagramme und Punkt- und Zahlendiagramme.
  • Chartmuster sind unterschiedliche Formationen auf einem Wertpapierchart, die ein Handelssignal oder ein Zeichen für zukünftige Kursbewegungen erzeugen. Dies können entweder Stornierungen oder Fortsetzungen sein.
  • Ein Kopf- und Schultermuster ist ein Umkehrmuster, das signalisiert, dass sich ein Wertpapier gegen seinen vorherigen Trend bewegen wird.
  • Ein Tassen- und Griffmuster ist ein Fortsetzungsmuster, bei dem ein Aufwärtstrend pausiert hat, sich aber nach Bestätigung fortsetzen wird.
  • Double Tops und Double Bottoms werden nach einem anhaltenden Trend gebildet und signalisieren, dass sich der Trend umkehren wird.
  • Ein Dreieck ist ein Diagrammmuster, das durch das Zeichnen von Trendlinien entlang von Preisspannen entsteht, die mit der Zeit enger werden. Die beiden häufigsten Arten sind aufsteigende und absteigende Dreiecke.
  • Flaggen und Wimpel sind kurzfristige Fortsetzungsmuster, die sich bilden, wenn es eine starke Kursbewegung gibt, gefolgt von einer Seitwärtsbewegung.
  • Keile sind Diagrammmuster, die je nach Ausführung eine Fortsetzung oder Umkehrung sein können.
  • Lücken sind Leerzeichen, die in Charts zwischen den Handelsperioden auftreten.
  • Triple Tops und Triple Bottoms sind Umkehrmuster, die auftreten, wenn die Kursbewegung dreimal ein Niveau an Unterstützung oder Widerstand testet.
  • Rundungsböden sind langfristige Umkehrmuster, die eine Verschiebung von einem Abwärtstrend zu einem Aufwärtstrend signalisieren.
  • Gleitende Durchschnitte sind der Durchschnittskurs eines Wertpapiers über einen bestimmten Zeitraum. Diese können einfach, linear oder exponentiell berechnet werden.
  • Gleitende Durchschnitte helfen Händlern, das Rauschen zu glätten, das bei täglichen Kursbewegungen üblich ist. Sie helfen, ein klareres Bild des Trends zu vermitteln.
  • Indikatoren sind statistische Berechnungen, die auf dem Kurs oder Volumen eines Wertpapiers basieren, das Dinge wie Geldfluss, Trends, Volatilität und Momentum misst.
  • Die Akumulations-/Distributionslinie ist ein Volumenindikator, der das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen in einem Wertpapier misst.
  • Der Average Directional Index (ADX) ist ein Trendindikator, der die Stärke des aktuellen Trends misst.
  • Der Aroon-Indikator ist ein Trendindikator, der misst, ob sich ein Wertpapier in einem Aufwärtstrend oder Abwärtstrend befindet und wie groß dieser ist.
  • Der Aroon-Oszillator stellt die Differenz zwischen den Aroon-Up- und Aroon-Down-Linien durch Subtraktion dar.
  • Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) misst die Dynamik eines Wertpapiers anhand von zwei exponentiellen gleitenden Durchschnitten.
  • Der Relative-Stärke-Index (RSI) hilft, überkaufte oder überverkaufte Konditionen zu messen.
  • Der On-Balance-Volumen-Indikator (OBV) hilft Händlern, Volumenänderungen abzuschätzen.
  • Der stochastische Oszillator vergleicht die Schlusskurse eines Wertpapiers mit seiner Preisspanne über einen bestimmten Zeitraum.

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