Warum der Börsenexodus erst begonnen hat

Die $25 Milliarden, die von den US-Aktien der vergangenen Woche verloren wurden, sieht wie ein Signal aus, das noch viel deutlicher werden kann. Investoren fürchten einen Handelskrieg, der durch Präsident Donald Trumps protektionistische Politik bevorsteht.

Die Besorgnis über die Straffung der Geldpolitik und die allgemeine geopolitische Unsicherheit sorgten Anfang 2018 für eine Welle der Volatilität auf dem neunjährigen Bullenmarkt. Während Präsident Trump munter neue Verordnungen über Zölle von mindestens 50 Milliarden Dollar auf chinesische Importe unterzeichnet, fühlen sich die Investoren in ihren Befürchtungen bestätigt.

Protektionismus als negativ angesehen

In einer aktuellen Umfrage bezeichneten fast zwei Drittel der Befragten die Handelspolitik von Trump als negativ für das allgemeine Wirtschaftswachstum und als schlechte Nachrichten für die Aktien. Diese dürften nach dem Ausverkauf in dieser Woche ihre Abwärtsspirale fortsetzen.

Infolgedessen ist der Markt weiter gefallen. Um das Elend dieser Woche noch zu verschärfen, kündigte die US-Notenbank eine Erhöhung des Leitzinses um einen Viertelpunkt an und erwartete in den nächsten zwei Jahren einen steileren Pfad von Zinserhöhungen bei sich verbessernden Konjunkturaussichten.

Die Amerikaner werden die massiven Steuersenkungen benötigen, da sie gerade viel Geld an der Börse verloren haben. Jüngst wurden von Trump die Steuersätze für einige Amerikaner und viele der mächtigsten Unternehmen in Branchen wie Gesundheitswesen, Technologie und Industrie reduziert.

Zölle bedeuten einen Handelskrieg, und die Nachrichten lassen die weltweiten Investoren Aktien verkaufen

Viele Analysten betonen die wechselnde Stimmung der Aktienbullen, die einst durch die Wahl des geschäftsfreundlichen Präsidenten Trump in ihrem Optimismus angeheizt wurden. Die Geschichte stellte fest, dass der Overnight-Handel mit Futures um bis zu 1 % zurückging, bevor er den Verlust aufgrund von Bedenken über Trump’s Handelsentscheidungen abschwächte. Der S&P 500 ist in den letzten fünf Tagen um fast 4% gesunken, sodass der Verlust seit Jahresbeginn bei 1 % liegt.

Kapitalmarktstrategen bestätigen die rückläufige Stimmung. Sie sehen einen Markt, der schon eine Weile verwundbar. Zusammen mit dem Handelskrieg mit dem wohl zweitstärksten Land der Welt und der Tatsache, dass die Fed zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr angekündigt hat.

Da eine Vielzahl von Faktoren, die von der antagonistischen Handelspolitik von Trump angeführt werden, die globale Marktstabilität bedrohen, sollten wir mehr Bullen sehen, die sich rückläufig entwickeln und der Markt infolgedessen weiter sinkt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird vertraulich behandelt.

Name *
Email *
Website